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Der Notar

Auf dem Weg zur eigenen Immobilie ist der Kaufvertrag der entscheidende Schritt. Dabei führt kein Weg am Notar vorbei. Das hat der Gesetzgeber zum Schutz von Käufer und Verkäufer so festgelegt. Der Notar ermittelt den Sachverhalt, wie etwa Eintragungen im Grundbuch, und formuliert darauf aufbauend einen Kaufvertrag vorgenommen werden vor allem Eintragungen in den Abteilungen II und III des Grundbuches. Während in der Abteilung II Belastungen wie etwa Wegerechte erfasst sind, die in der Regel vom Käufer übernommen werden müssen, stehen in der Abteilung III des Grundbuchs Hypotheken und Grundschulden des Vorbesitzers. Ihre Löschung sowie die Eintragung neuer Grundschulden veranlasst der Notar bei Bedarf. Nach Einsicht ins Grundbuch erstellt der Notar einen Kaufvertrag. Dabei achtet er darauf, dass der Kaufvertrag keine Vertragspartei übervorteilt. Der Kaufvertrag wird in der Regel beiden Vertragsparteien zugesandt. Dieser Kaufvertrag ist in diesem Moment noch als Entwurf zu verstehen d.h., Änderungen können noch vorgenommen werden. Erst wenn der Notar den Kaufvertrag beim Notartermin vorgelesen und er von beiden Vertragsparteien unterzeichnet wurde ist der Kaufvertrag rechtswirksam.

Haben schließlich beide Parteien ihre Unterschrift unter den Kaufvertrag beginnt für den Notar der zweite Teil des Auftrags. Jetzt muss er dafür sorgen, dass bis zur Umschreibung der Eigentumsverhältnisse im Grundbuch niemand mehr den Käufer die Immobilie streitig machen kann. Das geschieht durch Eintragung der so genannten Auflassungsvormerkung in das Grundbuch.

Die Auflassungsvormerkung dient also dem Schutz des Käufers, denn sie schließt den mehrmaligen Verkauf einer Immobilie aus. Der Käufer hat zu diesem Zeitpunkt meist den Kaufpreis oder eine Anzahlung auf das Notaranderkonto überwiesen. Es dient dem Schutz vor ungesicherten Vorleistungen. So leitet der Notar den Kaufpreis erst weiter, wenn die rechtmäßige Übertragung des Eigentums sichergestellt ist.

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